Berlin, 2000

18:28 min, Ton/ sound: Pe Lang

The off-colours, which Strba uses fort he first time in the Berlin Video, manipulate the significance of that which is portrayed: Berlin, with cars weaving between anonymous violet-turquoise buildings, appears both bleached out and over-controlied, at once overheated and undercooled. A searing light has eaten into these images, radiating back in test-tube colours of cloying artificiality. Blinkered by it's own history, it is a though the city sought to fade out the events of it's past in lurid colour. A piece of architecture ticks through the images with the regularity of a watch hand. A mordant, chirping sound strays across the picture like a complex unearthed electronic circuit.

Die Falschfarben, die Strba im Video Berlin zum ersten Mal einsetzt, manipulieren die Bedeutung des Dargestellten: Berlin erscheint mit seinen anonym zwischen violett-türkisfarbenen Häusern umherkurvenden Autos zugleich ausgebleicht und übersteuert, zugleich überhitzt und unterkühlt. Ein gleissendes Licht hat sich in diese Bilder eingefressen, künstlich-krank strahtl es in Retortenfarben züruck. Mit blinden Flecken von ihrer Geschichte gezeichnet, scheint die Stadt das Geschehene schrill überblenden zu wollen. Und wie ein Uhrzeiger schiebt sich in regelmässigen Zeitabständen ein Stück Architekture durchs Bild. Ein ätzender, zirpender Ton kreist heimatlios über den Bildern, wie eine komplex electronische Schaltung ohne Erdung.